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Hausmittelchen für Pferd und Reiter

Achtung! Alle folgenden Tipps zu Hausmittelchen für Pferd und Reiter ersetzen keinesfalls eine tierärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung! Wir würden uns lediglich freuen, wenn hier eine kleine “Hausmittelchen für Pferd und Reiter” – Sammlung von unterstützenden Alternativen entsteht.

 

Arthrose:

  1. Teufelskralle verspricht Linderung!
  2. Frischen Ingwer roh, geputzt und in kleinen Mengen verabreichen. Bei Bedarf steigern. Vorsicht scharf!

 

Entzündungen an den Beinen, dicke Beine, statt Tensolvet:

  1. Einen guten Schuss Retterspitz (erhältlich in Apotheken) in einen Eimer geben. Mit Wasser auffüllen und das Bein hineinstellen. Falls das Pferd die Idee nicht gut findet, kann man mit dem Gemisch einen Angussverband nässen und angießen.
  2. Handelsüblicher Quark kühlt sehr lange. Du könntest auch einen dichten Gefrierbeutel unten aufschneiden, ihn über den Huf über das Bein ziehen, bis zur dicken Stelle. Darunter den Gefrierbeutel mit Klebeband fixieren. Oben in den Beutel handelsüblichen Speisequark einfüllen und gut um das Bein verteilen. Alles mit einer weichen Bandage fixieren.
  3. Heilerdepaste ist in Tubenform in jeden Drogeriemarkt erhältlich.

 

Ekzem:

  1. Mit verdünntem Apfelessig abwaschen und danach mit unbehandeltem Kokosöl einreiben. Das Öl wirkt gleichzeitig auch gegen Mücken
  2. Schwarzer Tee ist das Wundermittel der Natur auch bei leichten Ekzemen, da er desinfiziert und Juckreiz lindert. Betroffene Stellen mit einem mit Schwarzem Tee getränktem Baumwolltuch umwickeln und das jeden Tag wiederholen.

 

Einschuss:

  1. Im Schritt bewegen, kühlen, Wunde desinfizieren, Fieber messen und Tierarzt anrufen!
  2. Entzündungshemmende und kühlende Behandlung -> siehe Entzündung 2.

 

Haarlose Stellen durch Bisse, Abschürfungen, etc.:

  1. Täglich Olivenöl oder Melkfett auftragen und einmassieren. Das macht die Haut geschmeidig und lässt das Fell besser nachwachsen.

 

Fliegenspray:

  1. Schwarzen Tee und Apfelessig im Verhältnis 1:1 mischen, etwas Teebaumöl dazugeben. In eine Sprühflasche füllen.
  2. Jod (Betaisodona-Lösung)-Wassergemisch im Verhältnis 1:1 in eine Sprühflasche füllen.
  3. Täglich morgens 2 Zehen Knoblauch kleingeschnitten ins Futter geben.
  4. Ca. 10 Beutel Schwarzen Tee mit Saft von ca. 2-3 Zitronen und einigen Knoblauchzehen aufkochen und über Nacht ziehen lassen.

 

Harte Zügel und Longen:

  1. In warmes Wasser mit silikonfreiem Shampoo einlegen. Durchspühlen und anschließend feuchte Lederteile fetten.
  2. Nylonleinen in warmes Wasser mit Weichspüler einlegen. Anschließend im Schatten trocknen.

 

Hufprellung:

  1. Den Huf in Sauerkraut einpacken. Es nimmt den Druck und lindert den Schmerz. Als Verbandsmaterial kann eine Babywindel verwendet werden.

 

Huftrockenheit:

  1. Hufe großzügig mit Wasser waschen. Kurz antrocknen lassen. Den feuchten Huf mit Sonnenblumenöl oder Huffett bestreichen.

 

Husten:

  1. Einen Liter Thymian- Fencheltee kochen, abkühlen lassen, lauwarm samt Kräutern unter das Kraftfutter mischen.

 

Kotwasser:

  1. Man kann täglich 2 Teelöffel Kamillentee unter das Kraftfutter mischen. Spätestens nach 4 Tagen müsste die Wirkung eingesetzt haben.
  2. Andere schwören darauf maximal eine Woche täglich 250 ml Brottrunk ins Kraftfutter zu geben.
  3. Ein anderer Tipp ist, täglich 250 ml Joghurt unter das Kraftfutter zu mischen (1Woche).
  4. Würzbierhefe aus dem Reformhaus. Je nach Größe des Pferdes 1-2 Esslöffel pro Tag.

 

Mähnenspray:

  1. Handelsübliches Birkenhaarwasser in eine Sprühflasche füllen und wie gewohnt verwenden. Es schützt vor dem Austrocknen, es pflegt und fördert das Wachstum.

Pilz:

  1. Betroffene Stelle mit lauwarmen Wasser reinigen. Mit Joghurt einreiben.
  2. Betroffene Stelle mit lauwarmen Wasser reinigen. Mit Apfelessig einreiben.

 

Juckreiz Schweifrübe / Mähnenkamm:

  1. Retterspitz-Wassergemisch im Verhältnis 1:1 in eine Sprühflasche geben. Auf die betroffenen Stellen verteilen und gut einassieren.

 

Strahlfäule:

  1. Handelsübliche Mundspühlung in eine Sprühflasche füllen und den Strah damit reinigen. Kurz antrocknen lassen und die betroffenen Stellen mit handelsüblicher, weißer Zahnpasta großzügig einreiben.

 

Mauke (leicht):

  1. Die betroffene Stelle täglich mit lauwarmen Wasser und Kernseife waschen. Danach mit Brottrunk einreiben.
  2. Wie oben waschen und anschließend die betroffene Stelle mit Sauerkraut belegen und mit einer Bandage oder einer Babywindel fixieren.

 

Warzen:

  1. Nach Anleitung einer Heilpraktikers Thuja-Globuli ( D30 oder C30).

 

Weiße Reithosen und Turnierkleidung:

  1. Schonender als Bleichmittel ist es, 2 Päckchen Bachpulver in das Waschpulver zu geben

 

Wunden, angetrocknet, die schlecht heilen:

  1. Hochwertiger Imkerhonig (trüb) wirkt antiseptisch und hilft der Haut sich zu regenerieren. Betroffene Stellen täglich mit lauwarmen Wasser reinigen, danach mit qualitativ hochwertigem Honig bestreichen.
  2. Wunde beim ersten Mal feucht reinigen, danach mit Puderzucker bestreuen, er bindet den Schmutz. Den angetrockneten Puderzucker an nächsten Tag leicht beseitigen und erneut bestreuen. Das täglich wiederholen. Wenn die Wunde geschlossen ist fällt der Zucker von allein ab.

 

Zerrungen:

  1. Johanneskrautöl auf einen weichen Lappen oder Watte geben. Auf die betroffene Stelle legen und mit einer Wärmebandage fixieren.

 

 

Habt ihr noch ein Hausmittelchen, dass Wunder hilft? Lasst uns daran teilhaben und schreibt es uns in die Kommentare! Wir werden es in den Artikel aufnehemen. 😉

 

Fotos by Nicole Kumpf – www.nicole-kumpf.de